Oh mann, dieses Regenwetter ging mir schon die ganze Zeit auf den Senkel. Arbeitsmäßig hatte ich auch sehr gut zu tun. Ich ging schon einige Zeit am Stock! Gut dass wir letztes Jahr schon in weiser Vorausschau einen Trip auf die Insel mit Sonnen- und Wellengarantie gebucht hatten.

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Kurz vor Abflug zweifelte ich wie noch nie, ob ich meine Bretter überhaupt mitnehmen soll.

Ein Grund den ihr sicher kennt ist, dass das Bodenpersonal am Lufthafen nicht gerade zimperlich mit den Brettern umgeht, ein anderer ist die Schlepperei und noch ein anderer ist, dass man sich die ganze Zeit Sorgen, um die Bretter macht, ob sie das Ziel überhaupt erreichen. Vor Ort gibt es schließlich diverse Möglichkeiten Boards in allen Formen und Größen zu mieten. Ohne das ganze Hassling. Nach langer Unentschlossenheit und ewigen hin und her, entschied ich schließlich meine Bretter wirklich in Holland zu lassen. 

Der Hinflug war locker und meine Freundin und ich hatten eine 3er-Reihe für uns.

Als wir gegen 20:00 Uhr gelandet waren und die Gangway runterliefen, wehte uns ein leichter warmer Wind entgegen. Schön! Endlich! Leider war es gerade dunkel geworden. Den Abend haben wir ruhig mit nem Weinchen angehen lassen und in unserer Unterkunft verbracht.
Am nächsten Tag holte ich morgens mein erstes Brett beim Surftech-Testcenter ab. Über 50 Bretter standen zu Wahl. Longies, Mini-Mals, Sticks, Fishe, Eggs und ein SUP.

Wechseln konnte ich die Bretter so oft ich wollte, so dass ich vom Shortboard über Longboard zum Egg auch einige gesurft bin. Im Nachhinein für mich eine gute Entscheidung meine Bretter diesmal zu Hause zu lassen. Die Leihbretter ließen sich gut surfen und das ganze Ausleihverfahren war unkompliziert.

Das Wetter war die ganze Zeit solide und sonnig, wenn auch die Tradewinde stärker als bei meinen anderen Besuchen auf der Insel waren. Wellenhöhe war so um die 1,5-2,5m.

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Trotz der Osterferien war das Line-Up nicht übervoll, so dass man gut seine Wellen surfen konnten. Öfters mussten wir mehrere Spots abchecken bis wir fündig wurden. Hier ist das ja oft auch nicht anders.

Zusammengefasst war es mal wieder ein schöner Trip zur richtigen Zeit, wenn auch nicht mit den perfektesten Bedingungen aber dafür die ganze Zeit mit einer entspannter Atmosphäre und netten Leuten im Wasser. Nächstes Jahr geht es zu dieser Zeit hoffentlich wieder in die Wärme. Mal sehen…

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Seit Montag sind wir wieder im plötzlich winterlich gewordenen Norden. Was für ein Kontrast. Von 26°C auf der Insel blieb nach einen nach 4 ½ stündigen Rückflug nur -3°C übrig. Außerdem schien keine Sonne mehr dafür fegten heftige Schneeschauern über das Land. Willkommen zu Hause!!! Aber wie schon mitbekommen hat der Osterhause auch im Norden einige Wellen versteckt. Wink

 

Der Tripbericht ist diesmal ein wenig kürzer. Kann mich heute irgendwie nicht aufraffen mehr zu schreiben. Dafür gibt es demnächst einen kurzen Film.

 

Man sieht sich im Line-Up!!!

 

Euer Börni