Wellenreiten in Deutschland - Nordsurf Syndikat Forum

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Autor Thema: Life is better in Elternzeit  (Gelesen 9278 mal)

surferkiterwellenreiter

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #15 am: Oktober 23, 2012, 23:25:40 »

Hallo zusammen,
schön das alles hier so zu lesen. Meine Frau und ich surfen beide, und haben einen zwei Jahre alten Sohn, der entsprechend auch schon ganz gut rumgekommen ist. Unsere Erfahrungen decken sich so ziemlich 100% mit dem, was ihr so schreibt. Unsere surfenden Freunde sind eigentlich alle kinderlos, oder aber leben im Ausland, so dass wir uns recht selten mit anderen Surfeltern austauschen.
Wir waren bislang eigentlich grösstenteils mit dem Bulli unterwegs. Als unser Sohn ein halbes Jahr alt war waren wir auf Tenerifa, dass war echt spitze.
Im Bulli ist es uns diesen Sommer etwas zu eng geworden, auch das häppchenweise Fahren zum Atlantik ist recht anstrengend (und wir waren nur bis Frankreich) und "the search" ist mit dem Kurzen sowieso passé, so dass wir uns überlegt haben die Zeit vor der Schulpflicht noch zu nutzen und unseren Haupturlaub jeweils Ende des Winters (Feb/ März) auf den Kanaren zu verbringen.
Der Nordosten Teneriffas war ganz gut, wir hatten da eine spitzen Wohnung mit Blick auf den Spot, so dass der Kinderhütende dem anderen sogar zu gucken konnte.
Kennt jemand einen vergleichbare Unterkunft auf Fuerte? Infos gerne auch per PN.
Viele Grüße, Daniel
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miri

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #16 am: November 16, 2012, 23:09:20 »

also mal so ein richtig dickes feines lob an euch jungs! da sach doch nochmal einer surfende männer sind egoistisch und leben nur für die nächste welle.. norddeutsche männer sind da offensichtlich aus anderem holz geschnitzt und das obwohl die surfgelegenheiten hier ja nicht so reichlich gestreut sind wie in anderen ländern..

mein mann ist wasserscheu und das ist nicht das schlechteste.. man muss sich wenigstens nicht um die knappen zeitfenster auf dem wasser streiten  ;D

meine lütten sind nun 6j+1j und mit bus/auto sind wir noch nie verreist da meinen kinder diese art der fortbewegung von geburt an irgendwie nicht genehm war oder mein nervenkostüm das nicht so richtig verkraftet hat > aber so allgemein würd ich mal sagen das autofahrten über nacht eine prima wahl sind solang die kleinen im maxi cosi reisen und somit fast liegen. wenn sie ab 1j/10kg im nächsten sitz dann angeschnallt sitzen müssen sieht das dann je nach schlaffähigkeit des Kindes manchmal anders aus.. zu bedenken ist in den ersten monaten bloss das je nach kindstemperament mehr oder minder akut eine ausfahrt/parkmöglichkeit gesucht werden muss solang gestillt wird.. wobei es da bei unkomplizierten trinkern wohl auch kreative möglichkeiten seitens gelenkiger mütter gibt. bei fläschchenkindern ist das etwas entspannter..  "hinten im bus schlafen" muss man halt für sich entscheiden womit man leben kann wenns kracht.. ist bei mir keine option.

bei uns waren und sind es immer die kanaren, meist fuerte.. mit kindern jeglichen alters ist der flug gut machbar (babys pennen, lüttere krabbeln und werden von verzückten senioren bespasst und/oder es sind eh nur familien an board mit einem geräuschpegel wie betriebskindergarten), medizinisch gibts auch alles zur not was man bräuchte und auch die sonstigen dingen des kleinkindlebens gibt es selbst im kleinsten örtchen, ordentlicher strand zum buddeln, warm... und nette wellen!

vom timing her sammelt ihr bei der gestressten muttiseele natürlich punkte wenn ihr die sessions auf die schlafzeiten der kinder legt  ;)  in der urlaubs/elternzeitplanung aber berücksichtigen dass diese im laufe des ersten jahres doch deutlich weniger werden.. die lösung ist dann tatsächlich früh raus was aber bei stressigen nächten (siehe zahnen, verstopfung > börni unbekannterweise hats mir tränen vor lachen in die augen getrieben! und co..)
UND NURMAL SO AM RANDE FALLS IHR SURFENDE FRAUEN HABT: lasst ihr den vortritt! denn es ist schon schwierig genug ein entspanntes surffenster zu finden in dem man es schafft sich nach dem stillen in den neo zu schmeissen (falls der aufgrund gesprengter oberweite noch passt also zuhaus ausprobieren!!), aufs wasser zu kommen (und zur not auch wieder runter gepfiffen zu werden falls der nachwuchs doch nicht satt ist) um danach wieder salzwasserfrei (finden die kleenen meist nicht so angenehm) die brust zu reichen..  8)

das optimum wie von allen ja schon erkannt ist also der surfspot in fuss- und sichtnähe mit konstanten wellen  ;D ;D
und auch zu überlegen ist (auch wenn man es NIE wollte..) eine pauschalverpflegungsoption / reise im familienresortbunker solang die Kinder klein sind muss nicht das schlechteste sein! denn im appartment hat man wenig gemeinsame zeit weil immer einer surft/ einkauft/ kocht/ abwäscht,.. während der andere die kids bespasst..

ansonsten würd ich ebenfalls sagen: wer lust auf reisen hat und entspannt ist hat meist auch dementsprechend entspannte Kinder und kann auch auf die insel mit dem blauen warmen wasser reisen. aber dran denken das vor allem auch die (meist) stillende MUDDI entspannt auf so eine reise gehen will. weil auch rucksackreisende muddis mit komplett veränderter hormonlage zu ängstlichen pauschalurlaubern werden können.. und das muss man leider akzeptieren. zum trost: das gibt sich meistens wieder wenn die kleinen etwas grösser sind!! und dann kann man ja nach bali.. oder afrika.. oder hawaii...  ;D
« Letzte Änderung: November 16, 2012, 23:42:09 von miri »
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amoc

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #17 am: November 20, 2012, 07:39:29 »

Der Nordosten Teneriffas war ganz gut, wir hatten da eine spitzen Wohnung mit Blick auf den Spot, so dass der Kinderhütende dem anderen sogar zu gucken konnte.

Moin,

wo wart ihr denn genau?
Welches Appartement, welcher Spot?

Bin auch auf der Suche nach ner guten (warm, konsistent, max 5h von HH) und vor allem wenig zeitaufwändigen Kombination von Spot und Appartement.

Denke mir, dass das hier einige interessieren könnte, evtl kann man ja mal hier sammeln.
Natürlich nur, wenn es nicht gegen den Ethos verstößt ;)

Viele Grüße,

Andi

miri

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #18 am: November 22, 2012, 22:29:42 »

wir waren anfang märz in el cotillo im haus "casa la suerte" (http://www.fuerte-cotillo.com). das ist sehr schön, liegt direkt am lagunenstrand welcher am schönsten und super für Kinder geeignet ist (auch gut besucht von FKKlern..). gibts ein kleines strandrestaurant und schräg gegenüber an der strasse ein wirklich nettes und gutes restaurant für abends. el cotillo selbst ist nett und klein und wenig touristisch, es gibt einen grandiosen französischen bäcker/cafe vor ort (el golosso) und gut sortierten supermarkt.

zum wohnen: eingeschränkt empfehlenswert > wunderschön aber das dachgeschoss appartment hat ein schlafzimmer auf dem dach welches nur über eine ziemlich wacklige aussentreppe erreichbar ist und somit ohne babyphone auch von da oben nix zu hören ist.. und nächtliches zum klo gehen auch keinen spass macht (also für die lütten). also erdgeschoss buchen! mit grösseren dann aber vielleicht wieder klasse?! im märz halt auch ziemlich windig und die zimmer mit den typisch zugigen holzfenstern somit kalt. ebenfalls nicht so praktisch: da über solaranlage (mit ein paar zellen zu wenig) betrieben gibts an bedeckteren tagen nur kaltes wasser zum duschen.. fand unser 5jähriger ziemlich bescheiden..  :)  aber wenn man mehr gen sommer hin fährt ists bestimmt super!

wer mit mehreren los möchte und gern was luxuriöses hätte: http://www.villamejillon.com/accommodation.html die hätten dann auch eine waschmaschine.. nicht zu unterschätzen wenn man länger fahren will mit kindern..

surfspots: playa de esquinzo oder punta blanca sowohl für anfänger als auch fortgeschrittene geeignet > wären so 5-10min mit auto erreichbar allerdings BEIDES nur strände die nicht richtig mit kindern passen da playa de esquinzo mit abstieg über steilkliff und der spot am riff nur ministrand. ich bin allein hin und familie blieb am hausstrand.. mehr spots sind dann in so 20min entfernung an der gesamten northshore.

>also passt: warm, konsistent und 5h direktflug ab HH (mit dem charterflieger kostet board allerdings 100€, dafür hat das nicht zahlende baby trotzdem volle 20kg gepäck und maxicosi, buggy, etc. geht zusätzlich mit). man sollte dran denken dass kanaren windig (fällt einem ohne / mit laufenden kinder ja manchmal nicht auf aber liegende babys am strand geht halt trotz windschutz nicht richtig weil feinpudersand ab in die augen). also sind die kleinsten meist im beutel oder auf dem arm..

@surferkiterwellenreiter: euer appartment auf teneriffa würd mich aber auch mal interessieren..
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surferkiterwellenreiter

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #19 am: November 23, 2012, 17:22:52 »

Hey,
naja, im Nordosten von Teneriffa gibt es ja nicht sooo viele Spots- Bajamar und Hidalgo :D. Die sind auch im Stormriderguide, also nichts womit man hinterm Berg halten müsste.
Das ist das Apartment:
http://www.niumba.com/islas-canarias/santa-cruz-de-tenerife/apartamentos/bajamar/221068
Bei El charko, dem Spot vor der Haustür, sollte man schon gut im Wasser klar kommen. Wir waren im Winter dort, und da gab es sogar einen Tag an dem aufgrund mangelnder Fitness das lineup nicht erreichbar war :-\ Aber wenns läuft, läufts  8) Die Spots bei Hidalgo haben wir bei großem Swell (ich sag mal 5-6 australische Fuß) noch nicht mal angetestet- zu viel Power, und unentspannte locals (insbesondere Bodyboarder ...).
Ansonsten schön warm und nett da unten, wenig bis gar nichts los, allerdings massenhaft Rentner am Start!
VG,
surferkiterwellenreiter
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surferkiterwellenreiter

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #20 am: November 23, 2012, 17:28:17 »

hier nochmal ich, grade noch gegooglet und ein geiles Bild gefunden:



 :o :o :o
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Surfing S

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #21 am: Juli 20, 2013, 21:21:26 »

Hi!
Ich bin auch in Elternzeit, und will gerne mit mit meiner Tochter, die momentan 6 Monate alt ist, einen Surftrip im Herbst starten. 2-4 Wochen, Zeit hab ich ab Mitte Oktober bis Anfang Dezember. Mama kann leider nicht, die muss arbeiten. Deswegen suche ich andere Eltern, die Lust haben, sich zusammenzutun, um gegenseitig auf die Kleinen aufzupassen, damit man ins Wasser kommt. Ob kaltes oder warmes Wasser ist mir egal. Bin schon viel rumgekommen, könnte also was organisieren, würde mich aber auch schon bestehenden Plänen anschließen...Hat jemand Bock?

Viele Grüße
Stefan (paro@gmx.de)
« Letzte Änderung: Juli 20, 2013, 21:34:23 von Surfing S »
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Brolade

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #22 am: November 15, 2017, 20:31:53 »

Mist.. PN funktioniert nicht..
Ich bräuchte ein paar zusatzliche Tips zu Fuerteventura..

Ich war einmal dort, vor 16 Jahren, seitdem hat sich bei mir Einiges geändert und auch auf Fuerte wie es scheint.

Björni und CO:

Beste Lage? Kommt auch Lajares in Frage?
Bester Spot am North Shore, wo die Kleinen hinterm Riff plantschen können?

Ich habe 2 Kinder 4 und 1 Jahr alt, ich bin kein Schlitzer aber auch kein Anfänger..
Mietwagen haben wir auch noch nicht.. vielleicht wollen wir auch erstmal eine Woche "Camp" machen und dann 2 Wochen auf eigene Faust..

Yoga wollen wir auch gerne machen. Und gerne gleichgesinnte mit Kindern treffen..
Bin für jeden guten Tip dankbar!
LG
Philipp
« Letzte Änderung: November 15, 2017, 20:56:09 von Brolade »
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Jens

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #23 am: November 15, 2017, 21:59:28 »

Von Lajares ist es nah zum Northshore, für die Familie aber unattraktiv, da ist nix ausser Steinwüste und ein paar Shops/Bars. Northshore selbst für die Familie jetzt auch nicht so attraktiv zum rumhängen und schon gar nicht zum planschen. Mietwagen ist wohl unausweichlich ohne Surfcamp

El Cotillo ist super für die Familie wer es eher ruhig und mit schönen für die Familie geeigneten Stränden mag, siehe post von miri, dort gibt es auch noch diverse andere Unterkünfte. Von dort ist man in ca 15-20 min an den Northshore-Spots

Wer mehr Trubel,Touri-Action und Engländer mag geht nach Corralejo, da gibts dann auch ein paar Spots im Ort.


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Brolade

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #24 am: November 16, 2017, 11:09:47 »

Danke, es wird wohl eher Cotillo.

Lustigerweise sind die Preise bis 6.1. für Mietwagen doppelt so teuer, wenn ich aber am 6.1. zum Flughafen fahre und das Auto tausche, bekomme ich den Nebensaison-Tarif   ???.
Die Horrorgeschichten über die Auto-Vermieter, die am North-Shore herumpirschen gab es schon "damals". Wie ist Eure Einschätzung?

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DaMaik

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Re: Life is better in Elternzeit
« Antwort #25 am: November 16, 2017, 16:26:47 »

Cotillo ist für Familien sehr gut geeignet. Feiner Sandstrand, kaum Steine oder Riff.
Am Northshore gibt es ganz wenige Stellen, wo es keine Riff- oder Lavasteine gibt.
Surfen geht in Cotillo auch einigermaßen. Es kann ganz gut werden.
Passt bitte auf die Portugiesische Galeere auf und auf Petermännchen. Booties sind da generell eine gute Wahl. Auch für die scharfen Steine im Wasser.
Ist an den Geschichten mit den Auto-Vermietern etwas dran? Ich hatte da nämlich noch nie Probleme. Die Polizeikontrollen (wegen loser Surfbretter im Wagen) sind doch auch nur Seemannsgarn, oder?
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