Wellenreiten in Deutschland - Nordsurf Syndikat Forum

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Autor Thema: SUP für Ost- und Nordsee  (Gelesen 2412 mal)

UrsBlank

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SUP für Ost- und Nordsee
« am: Juni 05, 2017, 14:40:42 »

Tach zusammen,

Ich hätte mal ne kurze Frage: ich wollte gestern in Heiligenhafen windsurfen und der Wind war dafür zu schwach.  Der einzige, der Spaß hatte, war ein SUPer. Ein paar Longboards waren auch im Wasser, aber dafür waren die mini Wellen viel zu klein.  Ich überlege schon länger mir ein SUP zuzulegen für solche Situationen, zumal man damit ja auch bei kompletter Plätte aufs Wasser kommt. Gibts hier jemand, der mir eine grobe Richtung bzgl. Volumen, Länge (auch wegen den kurzen Wellenabständen) und sonstige Tipps geben kann? Oder sind SUP's in diesem Forum tabu (habe kaum was darüber gefunden)?  ;D

Ich wiege grad 72kg bei 186cm, komme mit meinem 8'0 Malibu ganz gut klar, habe aber null Wellen-SUP-Erfahrung.

Viele Grüße,
Philipp
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surfhans

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #1 am: Juni 05, 2017, 16:55:45 »

Wellenreiten ist Wellenreiten, warum nicht mit SUP auf die Ostsee ?  Meiner Ansicht nach sind die steileren Ostseewellen aus mehreren Gründen eher für Bodyboard

http://www.bodyboarder.de

, die guten Schwabbel für alle Boards und die SUPs auch für die kleeeenen Wellen geeignet, hier sind immer ein paar Fotos

https://www.instagram.com/finnmersen/

, und im Forum Oase tummeln sich mittlerweile die meisten Suppler.

Ich sehe auch zunehmend Leute auf SUPs bei kleinen Wellen, die richtig Spaß haben, Pelzerhaken, zwischen Scharbeutz und Timme und Niendorf und muss langsam zugeben, dass die Ostsee eigentlich ein (Windsurf- und) SUP-Revier darstellt, wenn man die Anzahl der Tage mit eher kleineren Wellen (und Wind) summiert. Die Großen nimmt man dann auch noch mit :) .

Zur Größe, ich weiss zwar nicht, wie die Suppler sich bei Wellengang auf dem Ding halten können, es ist wie Vieles wahrsch eine Frage der Übung, klaro. Die Sylter fahren 7,6-8,5er Bretter, so mein Augenmaß, Ostseereiter ca. 8,5-10,5, um viell. auch etwas Strecke zu machen, aber es sollte echt fett sein, 85cm schmeissen Dich net so leicht herunter. Kurz bedeutet wendig, lang auch kleinste Wellen und schnell, schwierig, schwierig ... mach die Mittellösung mit ca. 9 (?) und später als Profi 8,5. Aber die Dinger kosten Geld, gebraucht sehe ich manchmal welche ab 700 Euro, Fanatic und Starboard, neu ab 1300 (?). Bei Youtube war übrigens mal ein Film mit Sups auf Sylt ...

Du produzierst übrigens Neid, wenn Du an Tagen wie gestern ein fettes Windsurfbrett unter den Füßen spürst und bist ein König mit dem Sup, wenn Du an den großen Ostseetagen von ganz ganz hinten die Wellen nimmst. Du musst nur noch rasch zurück und gleich die nächste Traumwelle nehmen, bevor die normalen Wellenreiter dran kommen ;D ;D

blätter hier mal durch

http://forum.oase.com/forumdisplay.php?f=33


 ;)
« Letzte Änderung: Juni 05, 2017, 17:06:27 von surfhans »
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UrsBlank

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #2 am: Juni 05, 2017, 18:21:58 »

Cool, danke für die Infos! Oase hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.
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Tom

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #3 am: Juni 05, 2017, 22:29:24 »

Du .... bist ein König mit dem Sup, wenn Du an den großen Ostseetagen von ganz ganz hinten die Wellen nimmst. Du musst nur noch rasch zurück und gleich die nächste Traumwelle nehmen, bevor die normalen Wellenreiter dran kommen ;D ;D
 ;)

Nein. Defintiv nein. Wer sich so extrem gierig verhält ist kein König sondern ein armseliger egoistischer Poser.

Generell meine ich, dass die kurzen Abstände der Ostseewellen (bei uns) und die Tatsache, dass Welle meistens auch gleich starker Wind bedeutet, das SUP-surfen hier eher schwierig machen und zumindest für die Ostsee nicht so der Spaßbringer sind.

@ Urs Blank: am meisten Spaß im heiligen Hafen hatten aus meiner Sicht gestern die Teebeutel Surfer. Da wo ich windsurfen war sind sie mir mal wieder mit den Kites um die Ohren gefahren, einige davon mit normalen Surfbrettern ohne Schlaufen unter den Füßen.
Tips für SUPs kann ich dir leider nicht geben, bin noch nicht alt genug dafür und daher nicht auf den Tankern unterwegs  :) ;)
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surfhans

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #4 am: Juni 06, 2017, 00:19:59 »

-------" zumindest für die Ostsee nicht so der Spaßbringer sind."

stimmt, das sieht voll nach Nichtspaß aus:

https://www.superflavor.de/wp-content/gallery/sup-wave-challenge-fehmarn/sup-wave-challenge011.jpg

https://www.instagram.com/p/BLVd68CgopY/

https://www.proboarding.de/wp-content/uploads/2015/06/SUP-Wave-Ruegen-Wellen-surfen-02.jpg

https://www.proboarding.de/wp-content/uploads/2017/05/SUP-Wave-Sellin-Surfen-Wellenreiten-01.jpg


aber es stimmt, kleine Wellen in 3-Sek-Perioden sind schon ein klein wenig wie Bullriding, aber man kann ja bessere Stellen und Wellen direkt nach dem Sturm aufsuchen


------"Wer sich so extrem gierig verhält ist kein König sondern ein armseliger egoistischer Poser."

ach, mit Posen hat das nicht viel zu tun, das macht der König später auf dem Parkpatz ;D ;D . Nicht den Spaß verlieren  ;)

« Letzte Änderung: Juni 07, 2017, 13:19:32 von surfhans »
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DaMaik

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #5 am: Juni 07, 2017, 19:06:19 »

Wer sich beim Surfen nicht an die Regeln hält (Nicht hinten anstellen wollen, ALLE Wellen abgreifen, nicht warten können, bis die anderen Surfer ihre Chance hatten) muss sich nicht wundern, wenn ihm die anderen einfach reindroppen. Auch wenn er eigentlich Vorfahrt hätte. Aber da er sich ja nicht um die Regeln kümmert, ist solch ein Typ zum Abschuss freigegeben. Damit meine ich auch Longboarder (bin selbst einer) .)
Man muss dazu sagen, dass die meisten SUPBoarder sich völlig fair im Wasser verhalten. Es sind leider immer nur die paar wenigen Idioten, die den Rest der Bande in Verruf bringen.
Außerdem sind unsere Wellen hier so schlecht, dass wir alle in einem Boot sitzen und eigentlich zusammen an einem Seil ziehen sollten.  8)
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Martini

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #6 am: Juni 07, 2017, 19:17:18 »

Bin vor 3 Jahren auf auf Grund von Rückenschmerzen auf SUP umgestiegen.
Dachte zum Anfang Ostsee kannst du vergessen mit dem ganzen Chop und viel Wind.
Ist aber erstaunlich wie man(n) sein Gleichgewichtsgefühl trainieren kann, und mittlerweile geht es ganz ordentlich, was wirklich nervt ist halt starker Wind.
Bei deinem Gewicht kannst Du zwischen 130-115 Liter und ab 29,5 inch Breite wählen. Beim Shape sind Bretter mit breiten Heck und Nose(Thomo Shape) schon stabiler im Wasser.


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Börni

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #7 am: Juni 07, 2017, 21:50:16 »

In der Ostsee gibt es natürlich gute SUP Spots.  Alles was mit dem Longie gut zu surfen ist, ist auch für das SUP geeignet. Wellen hat es zwar nicht immer aber, wenn nicht kann man ja paddeln gehen.
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Tim

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #8 am: Juni 08, 2017, 08:02:15 »

Hab das SUP in der Ostsee bislang ausschließlich zum Touren paddeln bei Ententeichbedingungen genutzt. Bei Windschwabbel war mir das zu kippelig.
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UrsBlank

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #9 am: Juni 08, 2017, 08:41:33 »

Danke für Eure Antworten! Ich ziehe ein SUP in erster Linie dafür in Betracht um überhaupt aufs Wasser zu kommen, wenn der Wind zum Windsurfen zu wenig und die Wellen für mein Malibu zu klein sind. Aber nun weiß ich ja schon besser Bescheid.
Grüße, Philipp
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surfen-nordsee-ostsee

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Re: SUP für Ost- und Nordsee
« Antwort #10 am: April 01, 2020, 18:43:25 »



da sich doch recht viele dafür interessieren,

ja, das ist die beste Herangehensweise, windsurfen, wellenreiten mit Board, wellenreiten mit Bodyboard, etwas tauchen, suppen auf Welle oder suppen nur so und alles im im Wechsel, je nachdem, was die Witterung hergibt und ob die Schleswig Holsteiner die Fremden wieder reinlassen :)

Aber zur Urfrage, es hat sich unter Oase Einiges bezüglich SUP entwickelt für Fragen in alle Richtungen:

http://surfforum.oase.com/forumdisplay.php?f=33

Wir sehen uns Postcorona ? ;) ;)
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